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News & Blog

Im Cozima Shop Blog findest Du allerlei Wissenswertes rund um unseren Shop und Heimvernetzung.


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USB-Adapter für Z-Wave

Damit ein PC, Mac oder auch ein Raspberry Pi zu einem Z-Wave-Gateway wird, braucht das Gerät ein Z-Wave-Interface, das üblicherweise nicht standardmäßig verbaut ist. Eine gute Möglichkeit ist der Anschluss eines Z-Wave-USB-Dongles: Preiswert und einfach anzuschließen. Es gibt einige Produkte auf dem Markt, und bei diesen gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Beispielsweise muss ein solcher USB-Adapter Z-Wave-Plus unterstützen, alleine schon aus Kompatibilitätsgründen. Z-Wave-Plus bietet neben vielen Verbesserungen bei Reichweite und Stromverbrauch vor allem ein Feature: Mehr Sicherheit durch AES-128-Verschlüsselung.

zmeusb_symbolIm Cozima Shop bieten wird den Z-Wave.ME UZB an. Seine Vorteile sind die geringe Baugröße (30 x 14 x 6 mm) und Gewicht (3 Gramm). In unseren Tests läuft er sehr zuverlässig, auch im Dauereinsatz.

ZStick-symbolEin anderes empfehlenswerter, wenn auch etwas teurerer Adapter ist der Aeotec Z-Stick GEN5. Dieser enthält eine Batterie und kann über einen Button Aktoren und Sensoren inkludieren und exkludieren, ohne irgendwo angeschlossen zu sein – sehr praktisch, wenn man sein im Haus verteilten Geräte inkludieren möchte. Aufpassen muss man bei der Version: Es gibt auch ältere Versionen ohne Z-Wave-Plus, also genau hinschauen.

Wir haben einige andere USB-Adapter getestet, u.a. von Vision (ZU1401) und Tricklestar. Grundsätzlich funktionieren diese auch, sie sind aber spärlich bis gar nicht dokumentiert. Oft sind angebotene Z-Wave-Dongle auch einfach umetikettierte bekannte Produkte.

Noch Fragen? Sprich einfach mit uns.

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Was ist das Plus bei Z-Wave Plus?

z-wave-plusZ-Wave Plus™ ist das aktuelle Zertifizierungsprogramm der Z-Wave Alliance. Es wurde entwickelt, um den Verbrauchern bei der Identifizierung jener Produkte zu helfen, die bereits die neu eingeführte 'Next Gen' Z-Wave Hardwareplattform (auch als 500er-Serie oder GEN5 bekannt) einsetzen. Z-Wave-Plus-zertifizierte Produkte verfügen über einige neue Merkmale, die die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und es ermöglichen Z-Wave Lösungen noch schneller und einfacher zu installieren und einzurichten. Eines der wichtigsten neuen Merkmale ist aber die Erhöhung der Sicherheit: AES-128-Verschlüsselung verbessert die Abhör- und damit auch Spoofing-Sicherheit.

Seit der Zertifizierung des ersten Z-Wave Produkts im Jahr 2004 hat sich Z-Wave zum Marktführer für interoperable intelligente Geräte für das zu Hause entwickelt. Mit der neuen Z-Wave 500-Serie wurde das Z-Wave-System um neue Mermale wie erhöhter Reichweite, längerer Akkulaufzeit, Over The Air Upgrades (OTA), sowie zusätzlichen RF-Kanälen erweitert - die alle abwärtskompatibel mit bestehenden Z-Wave-Produkte sind.

Die neuen Merkmale im Überblick

  • Mehr Sicherheit durch AES-128-Verschlüsselung
  • Verbesserung der Akkulaufzeit um 50 %
  • Verbesserung der Reichweite um 67%
  • 250% mehr Bandbreite
  • Drei RF-Kanäle für eine verbesserte Rauschfestigkeit und höhere Bandbreite
  • Neue Netzwerkweite Plug-n-Play Inclusion-Funktion
  • Verbesserte Selbstheilung und Fehlertoleranz mit Explorer Frame-Funktion
  • Standardisiertes Verfahren für den Over-the-air Firmware-Updates (OTA)

Im Cozima Shop führen wir ausschließlich Z-Wave-Geräte mit Z-Wave-Plus-Zertifizierung.

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Lichtsteuerung mit Z-Wave LEDs (Leuchtmittel)

Funkgesteuerte Beleuchtung ist komfortabel und macht einfach Freude. Kein lästiges Suchen des Trittschalters hinter dem Sofa oder unter der Kommode, kein Herumlaufen, wenn man zum Film schauen die Beleuchtung dimmen möchte.

Wir führen Z-Wave LED-Lampen von Aeotec und Domitech, die in handelsübliche E27-Fassungen passen. Die Aeotec LED kann in über 16 Mio. Farben leuchten, die ZBulb von Domitech leuchtet warmweiß. Beide LEDs lassen sich stufenlos dimmen auf den gewünschten Helligkeitsgrad.

Für normale Beleuchtung ist die Domitech ZBulb ideal: Sie ist leicht, so einfach zu installieren wie eine normale Energiesparlampe, macht ein schönes Licht. Und sie kostet nicht die Welt, so dass man gleich mehrere Lampen in einem Raum aufrüsten kann. Im Unterschied zu vielen proprietären funkgesteuerten LEDs lassen sich Z-Wave-Lampen vielseitig mit Produkten anderer Hersteller kombinieren. Beispielsweise können alle Lampen eingeschaltet werden, wenn der Rauchsensor von Fibaro oder der CO-Sensor von Popp Alarm auslösen.

Für die Steh-, Tisch- oder Wandlampe mit eigenem Schalter eignen sich Z-Wave-LEDs hervorragend und lassen Dich mit Hilfe einer Fernbedienung das Licht vom Sofa aus einstellen, wie Du es magst.

Bei Deckenlampen sollte man darüber nachdenken, ob funkgesteuerte Leuchtmittel der richtige Weg sind: Der Funk ist in das Leuchtmittel eingebaut, was zur Folge hat, dass es nicht aktiv ist, wenn man das Licht mit dem „normalen“, stromunterbrechendem Schalter ausschaltet. Für die handelsübliche Deckenlampe sind solche Lampen also ggf. ungeeignet.  Bei sog. Wechselschaltern (mehrere Schalter für dieselbe Lampe) raten wir von funkgesteuerten LEDs gänzlich ab – zu chaotisch.

Wenn Du auch Deine Deckenlampen steuern möchtest: Es gibt auch komplette Lichtschalter/Dimmer mit Z-Wave, mit denen Du Deine eingebauten Schalter ersetzen kannst. Diese müssen ebenfalls nicht teuer sein. Derzeit sind solche Produkte nicht in unserem Katalog enthalten, da sie Kenntnisse der elektrischen Verkabelung erfordern, die wir bei unseren Kunden nicht voraussetzen wollen. Wir beraten Dich aber gerne und erstellen Dir ein individuelles Angebot.

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Funk allgemein und Z-Wave im Smart Home

WLAN bzw. Wifi ist der bekannteste und meistgenutzte Funkstandard heute. Allen Funknetzen gemein sind physikalische Rahmenbedingungen, z. B. die Reichweite eines Funksignals. Funknetze für die private Nutzung, wie WLAN, Bluetooth® oder eben Z-Wave®, werden gestaltet als Balance zwischen Frequenz, Leistung und Reichweite. Grundsätzlich gilt, dass eine höhere Frequenz bei gleicher Leistung eine niedrigere Reichweite besitzt, oder - anders gesagt - WLAN bei 2400 Megahertz für 30 Meter Reichweite mehr Leistung benötigt als Z-Wave bei 868 Megahertz. Und mehr Leistung bedeutet höherer Stromverbrauch.

Außerdem wird Funk durch materielle Widerstände wie Wände, Türen oder Möbel gedämpft, d. h. die Reichweite sinkt. Wie stark die Dämpfung ist, hängt vom Material des Widerstands ab. Metall z. B. kann die Reichweite erheblich einschränken oder sogar jegliche Funkverbindung verhindern. Es ist daher keine gute Idee, einen WLAN-Hotspot hinter einem metallenen Aktenschrank anzubringen. Für erhebliche Funkstörungen kann schon ein löchriger Widerstand reichen, wie beispielsweise die Metallgitter in Stahlbetonwänden, die häufig in Neubauten und sanierten Altbauten vorkommen.

Um diese Situation zu entschärfen, besitzen die meisten Smart-Home-Funksysteme unterschiedliche Mechanismen, z. B. die redundante Nutzung mehrerer Frequenzen, oder die Weiterleitung von Funknachrichten über mehrere Geräte (genannt „Hops“). Z-Wave bedient sich beider Mechanismen. Jedes Z-Wave-Gerät leitet Funksignale, die nicht für das Gerät selbst bestimmt sind, an das richtige Gerät weiter. Daraus ergibt sich, dass ein Z-Wave-Netz besser funktioniert, je mehr Geräte eingesetzt werden.

Doch bei aller Ingenieurskunst: Funknetze haben physikalische Grenzen, und keine Funktechnik kann perfektes Funktionieren in jeder beliebigen Umgebung garantieren.

Noch Fragen? Dann schreib uns einfach eine Nachricht!

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Mehr über: Funk, Z-Wave
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Heizkosten sparen mit vernetzten Thermostaten

Smart Home HeizungssteuerungVon den vielen Möglichkeiten, sein Zuhause „smarter“ zu machen hat die intelligente Steuerung der Heizungsthermostate den unmittelbarsten Nutzen. Weniger Energie zu verbrauchen spart schlicht Geld und schont die Umwelt.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Ein zentrales Gerät, das Gateway, kümmert sich um alles - Zeitsteuerung, Absenkung wenn ein Fenster geöffnet wird usw. Die elektronischen Thermostate sind per Funk mit dem Gateway verbunden. Es ist auch die Vermittlung zwischen uns und den Thermostaten, wenn wir nicht zu Hause sind. Da das Gateway selbst mit Internet verbunden ist, kann es Aufträge zur Temperaturregelung von überall entgegennehmen.

Auch wenn wir uns bemühen, energieeffizient zu wirtschaften – es besteht Verbesserungspotenzial:

  • Ein Fenster wird geöffnet, und der Heizkörper darunter „bullert“ weiter. Die automatische Fenster-offen-Erkennung, die manche Thermostate bieten, funktioniert oft nur bei starkem Temperaturabfall, d.h. wenn es draußen sehr kalt ist, oder das Fenster wirklich ganz geöffnet und nicht gekippt wird.
  • Wenn wir zu Bett gehen, vergessen wir manchmal, die Thermostat-Temperatur in Wohnräumen für die Nacht abzusenken.
  • Wir gehen abends ein paar Stunden aus, und die Heizung läuft weiter, weil wir zu bequem sind, durch alle Zimmer zu gehen und die Thermostate runterzudrehen.

Diese Situationen kannst Du mit einer intelligenten Steuerung verbessern: Sensoren an Fenstern schalten den darunter befindlichen Thermostat herunter, sobald das Fenster geöffnet wird; eine Zeitsteuerung senkt die Heiztemperatur in Wohnräumen für die Nacht; ein Button an der Haustür schaltet die Heizung in den Economy-Modus, wenn Du die Wohnung verlässt.

Und eine intelligente Heizungssteuerung schafft auch mehr Komfort: Du kannst morgens Dein Bad automatisch aufheizen lassen, bevor Du aufstehst. Wenn es kalt ist, kannst Du die Heizung hochregeln, bevor Du nach Hause kommst.

Wie viel Geld Du mit einer intelligenten Heizungssteuerung sparen kannst, hängt davon ab, wie konsequent Du bereits jetzt darin bist, die Heizung manuell zu regeln, um keine Energie zu verschwenden. Wir gehen davon aus, dass sich erforderliche Investition in neue Thermostate und ein Steuergerät für einen durchschnittlichen Haushalt nach 1-2 Jahren amortisiert. Und den Komfortgewinn gibt es inklusive!

Falls Du noch Fragen hast, wende Dich einfach an uns. Wir beraten Dich gerne.

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